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Veranstaltungsnummer 43

23.-25. Februar 2018 - Sibylle Walden

Gertrudenstift
48432 Rheine

„Allerleirauh“

(Grimm KHM 65) -„Der Mensch ist immer mehr, als er von sich weiß. Er ist nicht, was er ein für allemal ist, sondern er ist Weg…“ (K. Jaspers): Märchenbilder und -figuren als eigene vitale Kräfte entdecken, erlösen und im Leben fruchtbar machen.
Das Märchen vom Allerleirauh greift in eindrücklichen Bildern das Thema der seelischen Entfaltung des Menschen auf. So waren wir als Kind zunächst unmittelbar verbunden mit der Natur und unseren authentischen Bedürfnissen und Gefühlen. Im Laufe unserer Entwicklung bis hin zum Erwachsenwerden schoben sich in den meisten Fällen Vorstellungen, eingrenzende Identifikationen und schwächende Ansprüche oder Druckmacher vor unsere eigentliche Identität. Unsere vielfältigen, in uns wohnenden Stärken und Möglichkeiten leben bis heute womöglich eher versteckt „ein Leben im Ställchen unter der Treppe, wo kein Tageslicht hinkam“. In Folge fühlen wir uns vielleicht phasenweise unbefriedigt oder „matt“. Im Kurs wollen wir mit Hilfe der Märchensymbole Schwächendes ein Stück aus der Tarnung heraus entlarven, um dann mit unseren lebendigen, kreativen, natürlichen Gestaltungskräften sowie unserer strahlenden Lebensfreude und leuchtenden Potenzialen in Kontakt zu kommen. Im Rahmen der Psychosynthese arbeite ich mit Methoden der Imagination und Teilpersönlichkeitenarbeit sowie mit dem symbolpsychologischen Ansatz C.G. Jungs und Elementen aus Drama- und Gestalttherapie. Bitte mitbringen: Tagebuch, Schreibutensilien, Wachsmalstifte.

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Unterkunft und Verpflegung: ca. 160 €
Kursgebühr: 90 €
bei Buchung und Bezahlung bis zum 22.11.17: 80 €

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