header_start_900px_neu

 

Veranstaltungsnummer 18

13.-15. November 2020 - Dr. Harlinda Lox (→ Info)

Kloster Bentlage
48431 Rheine

Die Begegnung mit dem personifizierten Tod - eine narrative und visuelle Ikonographie

Das Leben des Märchenhelden ist ein unpersönliches Gut, das die Unsterblichkeit der Gattung Mensch besiegelt. Vorgänge wie Verwandlung und Rückverwandlung, Todesschlaf und Erwachen, Entrückung (Reise) und Rückkehr, Verzauberung und Entzauberung, Tötung und Wiederbelebung entgrenzen das Leben des Einzelnen und betten es in das metaphysische Lebens- und Unsterblichkeitsprinzip des Märchens ein. Eine Begegnung mit dem personifizierten Tode im Sinne einer allegorischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod widerspricht also grundsätzlich den metaphysischen Interessen des Zaubermärchens und wird deshalb kaum in diesem Rahmen inszeniert. In einigen Erzähltypen, wozu auch die bekannten Grimmschen Märchen „Die Boten des Todes“ und „Gevatter Tod“ gehören, macht sich der personifizierte Tod dennoch geltend. Wir gehen näher auf den personifizierten Tod in der narrativen und visuellen Ikonographie ein.

Anmelden können Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unterkunft und Verpflegung: ca. 150 €
Kursgebühr: 90 €
bei Buchung und Bezahlung bis zum 12.8.20: 80 €



zurück zur Übersicht...